Die unendliche Geschichte der XXLegion
Es war einmal ein Lanzer Namens Sirus. Der beritt die weitesten Auen, erklomm die höchsten Berge und durchsegelte die tiefsten Meere. Eines Tages stellte er mit bedauern fest, das er ganz allein war, auf der großen weiten Welt. So gedachte er bei sich, wie schön es wäre Gesellschaft zu haben und ging eilen Fusses zum Bauherrn und vergab denn im Märze den Auftrag, er solle eine Behausung bauen, auf dass sich dort Menschen triefen, um sich zu einer Legion zu formieren. Der Baumeister unterdies war entzückt und entwarf große Pläne und die neuesten Maschinen. Als bald war es errichtet und gar schön zum Ansehen.
Bald war klar, eine Legion reichte dem Lanzer nicht aus und er erklärte der Gilde XXLegion die offene Tür. Schon kamen sie, die Tapfersten Ritter und die keuesschsten Maiden und liesen sich nieder. Berauschende Feste wurden gefeiert und große Siege erungen. Doch die Legionen gierten nach mehr. So war er erpicht darauf zu erfahren, was denn seine Untertanen so dachten. Bald darauf stellte es sich heraus, das er die Wünsche der Menschen nur zur Zufriedenheit erfüllen konnte, wenn er sich einen Knappen an die rechte Seite stellen liese.
So wurde Rayzzer sein treuer Begleiter. Er war hoch erfreut das ihn der Lanzer ernannte und nahm freudig seinen Dienst auf. Er mischte sich unter das Fussvolk, um zu erfahren, wie es denn über den edlen Herrn denke. Er erfuhr so manches. Von da an erfuhren die seeligen Untertanen Glück und Zufriedenheit.
So wünschten sich die Untertanen ein Forum, in das es Lobpreisen und Kritisieren konnte, aber auch, um sich angeregt zu unterhalten. Die Gilde wuchs und nur die Stärksten bestanden die schweren Prüfungen. So kam es, dass die Gilde zu platzen drohte, wenn nicht der Lanzer Sirus etwas dagegen unternahm.
So erteilte er dem Bauherrn den Auftrag anzubauen. Doch dieser bestand nun mehr, als Lohn für seine Mühen, auf Edelsteinen und Goldmünzen. Doch dem Lanzer waren seine Untertanen so lieb und teuer und darum scheute er weder Mühen noch Zeit, um dem Bauherrn die geforderte Summe zu zahlen. So wuchs das Haus und der Baumeister, als auch der Lanzer und sein Knappe waren zufrieden gestellt.
Es wurde nun mehr immer lauter im Haus, von dem Gespeie, aber auch von dem Geflüster und der Ruf nach einem Hörsaal wurde laut. So entschied der Lanzer sich dazu, einen großen Hörsaal in Auftrag zu geben. Der Bauherr, berauscht und geblendet von den vielen Münzen und Edelsteinen errichtete den Saal für einen Hungerlohn und so kam es, dass sich die Legionäre eines neuen Sprachrohrs bedienen konnten.
Der Lanzer gab dem Haus den schönen Namen Skype und den Saal nannte er XXLegion-Chat. Die freudigen und immer gut gelaunten Legionäre stürmten den Saal und waren belustigt und befriedigt ihrer Sprachfreiheit, nun nicht mehr Mundversklavt des DSO-Chats.
Auch stellte der Lanzer und sein Knappe fest, das die nun kommenden Aufgaben sie wohl nicht mehr allein bewältigen konnten. Sie beschlossen daher Jünglinge zu rekrutieren. Diese mussten sich beweisen und nur die Stärksten unter seinen Untertanen würden dies schaffen können. So kam der Tag an dem Kekeao und Dutchmaster in seine Dienste traten.
Der Knappe Rayzzer wurde unter dies von seinem Herrn zum Diplomaten ernannt. Er solle sich in den umliegenden Dörfern umsehen und Verbündete auftreiben. Kekeao sollte in der Gegend nach freien Siedlern suchen und diese dazu bewegen, in das Gildenhaus zu ziehen. Diese Aufgabe löste er mit bravur und war stolzer als er je gewesen war. Dutchmaster wurde es auferlegt, im Forum für Ruhe und Ordnung zu sorgen. Er führte sogleich Erneuerungen ein. So bekam jeder Untertan eine Signatur und konnte sich von da an jedem Fremden ausweisen und mit Stolz das Banner der XXLegionäre hochhalten.
Nun kam es dazu das der Jüngling N0x_S0lus sich bereit erklärte, nebst Kekeao in den Weiten der Siedlerwelt nach neuen Untertanen Ausschau zu halten. Seine Arbeit machte ihm sichtlich Spaß, trotz des Ernstes seiner Aufgabe und der Zuwachs war nur schwer zu bewältigen. Alle wollten in das Gildenhaus und der Baumeister arbeitete Tag und Nacht unermüdlich daran, dass genug Platz für alle geschaffen wurde.
Der Lanzer nannte unterdessen seine treuesten Untertanen Rayzzer, Kekeao, Dutchmaster und N0x_S0lus zu Senatoren um. Er selbst sollte der Herr Aller bleiben.
Die Gilde wuchs und wuchs und der Herr und seine getreuen Senatoren stellten fest, das sie Regeln brauchten, um den Untertanen ein föhliches und erfolgreiches Leben gewähren zu können. So saßen sie bei Met und Pfeife und brüteten die Gesetze aus. Sie nannten diese Satzung und jeder Untertan war aufgerufen diese anzunehmen oder die Lande zu verlassen.
So kam eine Zeit ins Lande, in der es für Kekeao nicht mehr möglich seoin sollte für seinen Herrn nach treuen Untertanen zu suchen. Und auch Für N0x_S0lus war es an der Zeit die bekannten Gefilde zu verlassen. Der Herr und seine Senatoren waren besorgt, des Zuwachses und so beschlossen sie die Burgmaid zu benennen. Mit großer Freude trat sie ihr Amt an und sorgte von da an für Nachwuchs.
Und so leben die Untertanen und Senatoren und auch der Herr weiter in Ruhe und Frieden miteinander. Doch die Geschichte endet nicht hier...